Tag 2

El Premio – The Prize war mein heutiger Eröffnungsfilm am zweiten Tag der Berlinale.

Die Geschichte ist in den 70er Jahren zur Zeit der Diktatur angesiedelt und der Film zeigt alles konsequent aus der Perspektive des kleinen Mädchens.

Die kleine Familie ist ans Meer geflohen, in ein kleines Häuschen, irgendwo ins Nichts.

Eine aufregende Geschichte und doch ein ruhiger Film über ein ernstes Thema.

Nach dem Film traf ich Andrea Kuhn – die Leiterin des Nürnberger Menschenrechtsfilmfestivals Perspektive und wollte natürlich von ihr erfahren, ob so ein Film auch in das Programm des Nürnberger Festivals passen könnte.

Andrea Kuhn

Andrea Kuhn-Menschenrechtsfilmfestival Perspektive

(www.fitame.de)

Das Interview mit ihr gibts als mp3-per Klick!

Andrea Kuhn zu el premio (cc-3.0-2011-chris bellaj)

Heute abend um 22:30 hat die Koproduktion aus Mexiko, Frankreich, Polen und Deutschland ihre Premiere im Berlinalepalast.

In wenigen Minuten steht die Eröffnung der Sektion Generation KPlus auf meinem Programm.

Die Sektion ist dieses Jahr erstmals nicht mehr im Zoopalast, sondern im Haus der Kulturen der Welt untergebracht und auch die Sektion für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist mit eingezogen, 14Plus wanderte vom Babylon in Mitte hierher.

Jørgen + Anne = Sant oder Jørgen + Anne = Für immer

Eine Geschichte übers erste Verliebtsein, die erste Eifersucht und die fatalen Folgen eröffnet dieses Jahr diese Sektion.

Allerdings lernen wir auch, dass es zwar nicht gut ist, etwas schlechtes zu tun, dass es aber darauf ankommt, wie man sich hinterher verhält und mit dem umgeht, was man angestellt hat.

Wie soll man auch mit 9 1/2 Jahren gut mit Liebe und Eifersucht umgehen können, wenn der Freund vielleicht doch lieber das andere Mädchen mag und Verliebt sein doch eigentlich doof ist?

Clever erzählte Geschichte mit der Kamera auf Augenhöhe der Kids.

Griff The Invisible erzählt seine Geschichte über Superhelden und Superschurken auf eine ungewöhnlichere Weise.

Es dauert seine Zeit, bis das Publikum hinter die eigentliche Geschichte kommt, auch wenn man gleich ahnen kann, dass hier nicht alles Gold ist, was glänzt-oder vielleicht doch und es kommt nur auf den Galauben und die Perspektive an?

Genau darum geht es nämlich.

Wie lange darf ich an meiner eigenen Welt festhalten, bevor mich alle für verrückt erklären?

Die Crew gibts hier beim Q&A als kurzen Videoclip aus dem Haud der Kulturen der Welt…

Griff The Invisible – Q&A (ca. 55mb)

Jetzt aber erstmal ein paar kurze Infos ans Radio senden.

bis später-chris

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